Short Cuts... oder wie der Brunk kleine Storys schreibt...

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Brunklord
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Short Cuts... oder wie der Brunk kleine Storys schreibt...

Beitrag von Brunklord » Mo 17. Feb 2014, 18:18

... um einige Gefühle zu verarbeiten... oder besser mit Situation klar zu kommen... oder einfach aus Lust an der Freude....

Die Welt im Halbdunkel

Die Welt lag im Halbdunkel, da die Wolken den Schein der Sonne hinter sich verbargen, als ein Krieger auch bekannt als Der Fleischige den Lärm eines Schwertkampfes vernahm.

Die Geräusche kamen von einer kleinen Lichtung unweit des Gehweges entfernt. Als der Fleischige aus dem Gebüsch trat sah er wie seine Kampfgefährtin aus alten Tagen und Schwester im Geiste, genannt Die Frau der Schwerter, sich einen Kampf mit Jarabe lieferte. Einer alten Hexe aus den Gewölben der Gefilde des Ozolanad.

Die Frau der Schwerter führte mit einer Selbstsicherheit die Klinge des Samurai, dass es ihn mit Stolz erfüllte ihr bei diesem Kampf zuzusehen. Doch der Fleischige wurde abgelenkt, denn die hinterlistige und fiese Thrinak, eine Gespielin Jarabes, schlich sich von hinten an.

Die Dolchklinge leicht erhoben hielt sie sich im Rücken der Frau der Schwerter. Die Absicht war klar. Thrinak beabsichtige ihr den Dolch von hinten in die Rippen zu jagen um den Kampf zugunsten Jarabes zu entscheiden.

Das konnte und wollte der Fleischige nicht hinnehmen. Er zog seine Breitaxt, der beider Klingen erst frisch vom Schmied aus dem Dorf geschärft worden waren, und rannte auf Thrinak zu.

Er bremste seinen Lauf, als Thrinak sich erschrocken umdrehte und die massive Klinge auf sich zukommen sah. Der abgetrennte Kopf flog in hohem Bogen über die Frau der Schwerter und traf Jarabe an der Schulter.

Diesen Moment der Ablenkung nutzend stieß die Frau der Schwerter die Samurai Klinge in Jarabes Brust.
„Wenn du ein Herz hättest, wäre es nun entzwei.“
Sie drehte die Klinge, damit das Blut ungehindert fließen konnte, und zog die Klinge wieder heraus.

Die Frau der Schwerter drehte sich herum und sah dem Fleischigen ins Angesicht. Sie legte die linke Hand, in der Rechten hielt sie die blutriefende Klinge, auf die Brust des Mannes.
„Danke, mein Bruder. Diese Länder wären nun sicherer, wenn es nicht noch mehr wie diese Beiden gebe.“
„Dann lass uns nicht zögern sie zu suchen und vom Anlitz dieses Landes zu fegen. Auf das ihr Blut unsere Felder tränken und düngen werde.“

ENDE
"Wir sind alle Menschen dieses Planeten, egal, welche Religion, Hautfarbe und Herkunft wir aufweisen!"
Perry Rhodan, Neo Band 2

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Re: Short Cuts... oder wie der Brunk kleine Storys schreibt.

Beitrag von DerVorstand » Mo 24. Feb 2014, 03:32

Dazu hätte ich dann gerne mal die reale Vorlage !!!
Bild
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Re: Short Cuts... oder wie der Brunk kleine Storys schreibt.

Beitrag von Brunklord » Sa 21. Mär 2015, 19:14

Was die Zukunft uns bringt...

Als es begann....

Sie erwachte inmitten von Chaos. Menschen rannten in wilder Panik um sie herum, zerrten an ihrem Körper, stolperten drüber, fielen hin oder blieben einfach auf ihr stehen.

Die Erinnerung kehrte zurück. Der Chef wie er vor allen gestanden und ihnen von der nahenden Katastrophe berichtet hatte. Das ein Virus sich wie Lauffeuer über die gesamte Erde verbreitete und Menschen in Untote verwandelte.

Nicole hatte gelacht... Untote... ja klar... wie in den schlecht gemachten Horrorfilmen in ihrer Jugend. Doch dann war jemand in ihrer Mitte zusammen gebrochen. Ein alter Mann namens Peter.

Sie sah wie einer von den Neulingen mit dem Defibrilator angerannt kam und sich Marc, der Ersthelfer daran machte ihn wieder zu beleben.

Stille hatte sich ausgebreitet... die Ruhe vor dem Sturm... das resignierte Gesicht von Marc war wieder über deutlich in ihrer Vorstellung zu sehen... doch der Resignation folgte tödliche Überraschung, als sich Peter erhob und Marc in den Hals biss.

Nicole sah die roten Flecken auf ihrer Bluse... von da an war alles sehr schnell gegangen und die Panik hatte um sich gegriffen. Immerhin, so stellte sie fest, kann ich nicht lange ohne Bewusstsein gewesen sein.

Die Menschenmenge tobte immer noch dem Ausgang entgegen, während in ihrer Mitte mittlerweile ein halbes Dutzend, sie weigerte sich einfach das Wort Zombies zu benutzen, dieser Kreaturen ein Festmahl abhielten und mit jedem Biss wurden es mehr.

Sie stemmte sich an dem Schreibtisch hoch, der neben ihr stand. Beim Aufrichten fiel Nicoles Blick auf die große Schere ihrer Team Leiterin. Mit festem Griff packte sie zu und hielt die Schneiden stoß bereit.

Die Menschenmenge lichtete sich. Mehrere dieser Kreaturen hatte sie erspäht und schlurften in ihre Richtung. Die Tür war durch einen umgekippten Spind blockiert, ihr Fluchtweg abgeschnitten. Nicole spürte ein Ziehen an ihrem Hosenbein und sah hinunter. Sie sah in das geifernde und verzerrte Gesicht ihrer Tischnachbarin Pietra. Mit voller Wucht rammte sie die Schere in die Schädeldecke und der Körper erschlaffte.

„Anscheinend stimmt es ja doch.“, war alles was sie dazu sagte, bevor sie zum Fenster rannte. In Windeseile öffnete sie es, kletterte hinaus und sprang vom ersten Obergeschoss auf das Vordach des Haupteingangs.

Nicole rutschte die leichte Schräge hinunter bis zum Rand, hielt sich daran fest und schwang sich etwas unsanft auf sicherem Erdboden. Ein kurzer Blick nach oben verriet ihr das ihr Verfolger nicht dazu in der Lage waren diesen Stunt nach zu machen. Die Kreaturen wirkten ein wenig hilflos, so wie sie mit ihren wedelnden Armen im Fenster standen und versuchten nach ihr zu greifen.

„So nah und doch so fern.“

Jetzt....

Sie stand auf dem Balkon der Wohnung ihres besten Freundes Dietmar und starrte hinunter auf die Gärten in denen sich vereinzelte Untote befanden. Immer während auf der Suche nach etwas Essbarem. Mittlerweile waren mehrere Monate vergangen seit die Seuche ausgebrochen war. Nach ihrer Flucht hatte sie es so gerade eben bis zu ihrem Wagen und nach Hause geschafft, wo sie ihren Sohn fand, der sich in einem Wandschrank mit einem Küchenmesser versteckt gehalten hatte.

Sie hatte Wasser und Vorräte gepackt. Ursprünglich hatte sie aufs Land fliehen wollen. Doch die Wege aus der Stadt waren durch Untote oder Autos versperrt gewesen. Nicole hatte sich entschieden das sie zu ihrem alten Freund fuhren, in der Hoffnung das er ihr helfen würde.

Nun stand sie hier... einen Kaffee in der Hand und dachte darüber was sie wohl noch in Zukunft erwarten würde...

Ende
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Perry Rhodan, Neo Band 2

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